Magnetische Würfel beim Craps

Gezinkte Würfel sind Würfel, die auf eine bestimmte Weise manipuliert wurden, damit die Chance, dass eine bestimmte Zahl fällt, höher als normal ist.
Es gibt verschiedene Möglichkeiten der Manipulation an Würfeln. Dazu gehören unter anderem Schleifen, Einkerben, Magnete oder der Einsatz von Gewichten.

Eine vor allem durch Hollywoodfilme bekannt gewordenen Methode wie Casinos ihre Spieler beim Craps prellen können ist das Nutzen von Magneten.
Bei dieser Methode befinden sich in den Würfeln winzige Metallplättchen auf der gegenüberliegenden Seite der Zahl, die man fallen sehen möchte. Die Metallplättchen beeinflussen das Würfelergebnis allerdings nicht direkt und so funktionieren die Würfel erstmal völlig normal und unauffällig.
Unter dem Tisch auf dem gewürfelt wird jedoch befindet sich ein Elektromagnet, der ein- und ausgeschaltet werden kann. Wird er eingeschaltet, bleiben die Würfel so liegen, dass die Metallplättchen nach unten zeigen. Und auf diese Weise kann die Siegesserie eines Spielers im „richtigen“ Moment unterbrochen werden und das Casino gewinnt.

Das klingt jetzt erstmal nach einer Betrugsmethode vor der man sich am Craps-Tisch in Acht nehmen muss. Mancher mag sogar während einer Pechsträhne beim Würfeln insgeheim denken, das Casino würde ihn grade auf diese Weise über den Tisch ziehen. Aber alle Zweifler können beruhigt sein, dieser „Trick“ wird in keinem offiziellen Casino (und alle anderen sind in Deutschland gar nicht legal) angewandt.
Mit einem kleinen Magneten in der Hand lässt sich nämlich leicht überprüfen ob sich Metall im Würfel befindet und käme raus, dass ein Casino seine Kunden betrügt, wäre das ein Skandal allererster Güte.

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Ein Kommentar zu “Magnetische Würfel beim Craps”

  1. Wecko Möstaam 3. Februar 2011 um 19:07

    Nun ja, Sachverhalte können so simpel erscheinen. Herzlichen Dank für eure Erläuterungen :-)

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